Hilflos den App-Updates ausgeliefert

Als Nutzer ist man hilflos den Entwicklern ausgeliefert. Bietet der Play-Store zumindest die Möglichkeit, dass Neuerungen und Änderungen kommuniziert werden können, nutzt leider nicht jeder Entwickler diese Gelegenheit zur Transparenz. Gerade bei weit verbreiteten Apps steht dort oftmals nur nichtssagender Dünnschiss, wie z. B. bei Dropbox, Spotify oder selbst einigen Google Apps. Allerdings bewahrt es einen trotzdem nicht vor Reinfällen. Der F-Droid Store bietet nicht mal diese Möglichkeit, dort ist man bei Updates auf Gedeih und Verderb den Programmierern ausgeliefert. Hier hilft alleine doppelt und dreifach abwägen, ob die App, so wie sie ist, nicht gut genug funktioniert. Aber ich weiß, die Neugier …

Die Gefahr nach einem Update das nackte Grauen zu erleben, ist in beiden Stores gegeben. Von geänderter Oberfläche, mit der man nicht mehr klar kommt, bis zur untauglichen Funktionalität reicht das Spektrum. Während man bei F-Droid wenigstens die Chance hat eine Vorgängerversion aufzuspielen, heißt es im Google Store lediglich: Pech gehabt – was nebenbei bemerkt eine zum Kotzen ätzende Arroganz markiert, weswegen ich kaum noch neue Apps von dort beziehe. Ja, Google, das gilt dir! Immer neu heißt nicht immer besser, aber für menschliche Intelligenz ist bei dir ja niemand zuständig.

Doch auch bei F-Droid kann man schnell am Arsch sein, wie es mir gerade passiert ist. Ohne Fehler oder sonstige Hinweise lief das Update von DAVdroid durch. Das etwas nicht stimmte, zeigte sich erst später, weil der gefütterte Kalender leer blieb und die Verbindungen der beiden Apps im Hintergrund scheinbar nicht wirklich zustande kam. Woran es hakt, bleibt einem als Nutzer verschlossen. Aber ich kann mir ein Bemühen, zu versuchen den Grund für diesen Fehler mit den Entwicklern herauszufinden, leidlich vorstellen: Schuld haben immer die anderen … kennt ja jeder als Lieblingsspruch der Telekom.

Ein Downgrade brach mit einer störrisch Verweigerung von DAVdroid ab, weswegen es umgehend komplett vom Smartphone flog. Zum Glück habe ich dafür kein Geld bezahlt, die Wut ist auch so groß genug. Damit ist die frisch getätigte Investition in die Kalender-App auch umsonst gewesen, weshalb es eh doppelt ärgert.

Bekanntlich geht mit dieses abhängig Ausgeliefert sein fürchterlich gegen den Strich. Schade, dass ich nicht mehr bei Twitter Luft ablassen kann …