Frau Kramp-Karrenbauer zum Kameratraining

Seit Frau Kramp-Karrenbauer Generalsekretärin der CDU ist, taucht sie bereits vermehrt vor den Fernsehkameras auf. Durch die desaströse Regierungsarbeit der Großen Koalition nimmt diese Sichtbarkeit zu. Nach den niederschmetternden Wahlergebnissen und den überraschenden Rückzug der Bundeskanzlerin vom Parteivorsitz, ist eine erschreckend zahlreiche Präsenz von Frau Kramp-Karrenbauer eingetreten. Mit ihrer Bewerbung um den vakanten Parteivorsitz, wird eine gesteigerte Häufung unausweichlich und das Ertragen müssen unerträglicher. Der Griff zur Fernbedienung zum Reflex.

Warum? Da werden wohl schon die Augen zugemacht, um sich das nicht ansehen zu müssen. Ich versuche mal das Grauen zu beschreiben.

Freisprechend vor Mikrophone mimt Frau Kramp-Karrenbauer den “Stevie Wonder”. Wirklich schlimm wird es an Rednerpulten. Zum einen taucht die “Stevie Wonder” Eigenart auf, den Kopf nach oben richten, bei ihr ein Blick ins Leere, und dann von links nach rechts hin und her wiegen, als sei sie irgendwie High oder weggetreten. Zum anderen ihre Arm/Hand Motorik. Als hätte sie eine Stoppuhr vor sich liegen, führt sie in einem regelmäßigen Rhythmus den immer gleichbleibenden Bewegungsablauf aus: Mit den Händen links und rechts abstützen, 3 Sekunden halten, Arme zurück und 3 Sekunden entspannen, Hände wieder aufstützen, 3 Sekunden halten, Arme zurück und 3 Sekunden entspannen usw. usf. Eine derartige Penetranz nennt sich chinesische Folter, weil kein körperlicher Schmerz erzeugt wird, sondern psychische Qualen einen in den Wahnsinn treiben.

Verstärkt wird das durch ihre monotone Redensweise. Eintönig, mit fest justierter Stimmlage, leiert sie emotionslos, unberührt und gleichmütig ihre eingetrichterten Texte runter, als sei sie ein humanoider Roboter. Was am Anfang nur langweilig und einschläfernd wirkt, entwickelt sich rasch zu einer schmerzhaften Tortur und tut regelrecht in den Ohren weh.

Insgesamt sind Auftritte von Frau Kramp-Karrenbauer schlicht unerträglich. Natürlich lassen sich diese Merkmale abgewöhnen, weg trainieren oder zumindest kaschieren, aber die innere Trostlosigkeit bleibt dennoch vorhanden. Deutschlands Kurs sollte nicht von solch konservierten und einfältigen Personen bestimmt werden. Wobei es zur Zeit völlig egal ist, weil die gesamte Besetzungsliste ein totaler Reinfall ist, die nur kaputte Krüge produziert, deren Scherben zu kitten viele Jahre benötigen wird.

Die Fernbedienung bleibt die einzige Rettung.